Der Teknetics Eurotek Pro (LTE) ist mein persönlicher Favorit unter den Einsteiger Metalldetektoren bis 300 € und eignet sich perfekt für alle, die in das spannende Hobby der Schatzsuche einsteigen möchten. In diesem Blogbeitrag teile ich meine Langzeiterfahrungen mit diesem Detektor, erkläre seine Funktionen und zeige, warum er für Anfänger besonders empfehlenswert ist.

Gerade als Einsteiger kann die Vielzahl an Angeboten schnell überwältigend wirken. Ich selbst habe schon mehrere Metalldetektoren getestet und festgestellt: Ein guter Einsteiger-Detektor sollte vor allem einfach zu bedienen sein, zuverlässig arbeiten und auf Acker, Wiese, Park oder anderen Suchgebieten gleichermaßen einsatzbereit sein. Nur so bleibt der Spaß am Hobby erhalten.
Viele Geräte bieten zahlreiche Einstellungen und Zusatzfunktionen, die für Anfänger oft eher verwirrend sind. Dieses Metallsuchgerät hingegen punktet durch seine einfache Handhabung, gleichzeitig aber auch durch präzise Ergebnisse. Mit seiner Allround-Frequenz von 7,8 kHz liefert er sowohl auf dem Acker als auch auf der Wiese oder am Strand überzeugende Suchergebnisse.
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Allgemeine Fragen / Teknetics Eurotek Pro
Was zeichnet diesen Detektor für Anfänger aus?
Dieser Detektor bietet genau die Funktionen, die ein guter Einsteiger-Metalldetektor haben sollte, nicht mehr und nicht weniger. Gerade für Anfänger ist es wichtig, dass ein Gerät übersichtlich aufgebaut ist und sich leicht bedienen lässt, ohne auf wichtige Einstellungsmöglichkeiten zu verzichten.

Zu den wichtigsten Funktionen gehören:
- Diskriminierung (DISC): zur Unterscheidung verschiedener Metalle
- Empfindlichkeit (Sensitivität): zur Anpassung an Bodenverhältnisse
- Lautstärkenregelung: für angenehmes und präzises Hören der Signale
- Batterieanzeige: damit du rechtzeitig den Akku oder die Batterien wechseln kannst
Dank seiner schnellen Signalverarbeitung reagiert er unmittelbar auf Metallobjekte und gibt klare Töne aus, die sich mit etwas Übung gut einordnen lassen. Schon nach kurzer Zeit kannst du grob einschätzen, ob sich unter der Spule eher Eisen, Aluminium oder eine Münze befindet.
Wie die meisten guten Einsteiger-Metalldetektoren verfügt auch dieser Detektor über einen Kopfhöreranschluss. Die Nutzung von Kopfhörern ist sehr empfehlenswert, da die Signale dadurch deutlich klarer übertragen werden. Gerade leise oder tiefer liegende Objekte können so besser erkannt werden, und Umgebungsgeräusche stören deutlich weniger.
Ein weiterer wichtiger Punkt sind Ersatz- und Zusatzsuchspulen. Da gibt es kein Problem, da es zahlreiche preiswerte Alternativen gibt. Du bist nicht auf teure Originalspulen angewiesen, sondern kannst auf hochwertige Zubehörspulen von Drittanbietern zurückgreifen, oft bereits ab ca. 100 €.
Durch den Wechsel der Suchspule lässt sich der Detektor optimal an dein Suchgebiet anpassen, sei es für mehr Tiefenleistung auf dem Acker oder bessere Trennschärfe in stark verschrotteten Gebieten.
Mehr zum Thema findest du im Artikel „Suchspulen“.
Meine Langzeiterfahrung & Praxistest zum Eurotek Pro
Dieser Metalldetektor ist seit Jahren mein klarer Favorit, besonders für Anfänger, aber auch für alle, die ein zuverlässiges Allround‑Gerät wollen. Aus meiner Erfahrung kann ich sagen: Der Detektor ist einfach zu bedienen, liefert präzise Ergebnisse und bietet ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Ich nutze zusätzlich die NEL Sharpshooter‑Spule, weil sie den Detektor noch vielseitiger macht. Aber schon mit der Standard-Spule lässt sich sofort loslegen: Einschalten, einstellen, suchen ohne komplizierte Menüs. Genau das schätze ich sehr, weil man gerade als Anfänger nicht von technischen Details überflutet werden sollte.
Der Teknetics Eurotek Pro (LTE) arbeitet auf 7,8 kHz, was ihn zu einem echten Allrounder macht. Ich habe ihn auf Äckern, in Parks, im Wald, am Strand und auf Spielplätzen eingesetzt und viele interessante Funde gemacht. Das Gerät bietet alle wichtigen Einstellmöglichkeiten, die man wirklich braucht, und reagiert schnell auf unterschiedliche Metallarten. Eine hohe Signalverarbeitungsgeschwindigkeit, Reaktionsgeschwindigkeit und Suchtiefe können sich problemlos mit deutlich teureren Modellen messen, das bestätigt auch die Ausstattung mit Funktionen wie Diskriminator, 99 Leitwertstufen, Tiefenanzeige und Pinpointmodus.
Ein besonders praktisches Feature ist der integrierte Pinpoint‑Modus. Er erleichtert die exakte Lokalisierung im Boden, sodass ein separater Pinpointer nicht zwingend erforderlich ist, dennoch empfehle ich einen Pinpointer (z. B. von Garrett) zu kaufen, die Suche macht dann einfach viel mehr Spaß.
Im Vergleich zu anderen Geräten, die ich selbst genutzt habe, etwa Teknetics G2, Whites MXT oder Fisher F22 und F44, liefert der Eurotek Pro LTE Metalldetektor für mich das stärkste Gesamtpaket, obwohl er noch der Preiswerteste in der Liste ist. Er ist robust, zuverlässig und bleibt dabei leicht verständlich, das macht ihm für mich zum besten Metalldetektor bis 300 €. Genau das braucht man, um mit Freude und Erfolg in die Schatzsuche einzusteigen.
Hier kommst du zum Artikel „Der beste Metalldetektor für Anfänger | Top-Modelle bis 500 €“
Mein Test beim Ackersondeln
Beim Einsatz auf Ackerflächen zeigt dieser Metalldetektor seine Stärken. Bei hoher Sensitivität arbeitet das Gerät ruhig und zuverlässig. Befindet sich ein metallisches Objekt im Suchbereich, wird es klar und eindeutig signalisiert. Aus meiner Erfahrung hat es sich bewährt, Signale sorgfältig zu prüfen, um keine potenziell interessanten Funde zu übersehen.

Der Metalldetektor unterscheidet zuverlässig zwischen verschiedenen Metallarten. Befindet sich ein Objekt sehr nahe an der Oberfläche, greift der Notch-Filter und gibt ein entsprechendes akustisches Signal aus. Durch die drei unterschiedlichen Tonarten lernt man relativ schnell, die Signale richtig einzuordnen und Rückschlüsse auf das mögliche Material zu ziehen.
Im Laufe meiner Tests auf genehmigten landwirtschaftlichen Flächen konnte ich zahlreiche unterschiedliche Gegenstände orten, von Münzen über kleinere Metallteile bis hin zu typischen Alltagsgegenständen. Wie bei jeder Metallsuche gehört auch hier einiges an Metallschrott dazu, darunter Blei, Aluminiumreste, Eisenteile, Kabel oder Verpackungen. Diese Funde sollten selbstverständlich ordnungsgemäß entsorgt werden, die Umwelt und die Landwirte wissen das zu schätzen.
Bei stärkeren Störeinflüssen, etwa durch Funkmasten, unterirdische Leitungen oder wechselnde Wetterbedingungen, empfiehlt es sich, die Sensitivität entsprechend anzupassen. In solchen Situationen reagiert der Detektor naturgemäß empfindlicher auf externe Einflüsse.
Für mich gehört diese Metallsonde zu den besten Geräten, die ich bislang getestet habe. Gerade in stark verschrotteten Bereichen spielt die NEL-Sharpshooter-Spule ihre Vorteile aus, da sie Eisenobjekte sehr gut von anderen Metallen trennt. Selbst schwache oder überlagerte Signale lassen sich mit etwas Übung zuverlässig erkennen. Treten mehrere Metalle dicht nebeneinander auf, können gemischte Töne entstehen – mit zunehmender Erfahrung kannst du diese Signale jedoch gut interpretieren.
👉 Hier geht’s zum Artikel „15 Gute Plätze zum Sondeln“.
Mein Test bei der Münzsuche
Die Münzsuche mit diesem Metalldetektor macht besonders viel Spaß, da der Detektor auf Europäische (EUR) Münzen geeicht ist. Nach mehreren Stunden im Einsatz kannst du oft schon mit einer Treffsicherheit von rund 95 % einschätzen, welche Münze sich unter der Spule befindet. Der Detektor arbeitet sehr präzise und zuverlässig und trennt selbst Objekte, die dicht beieinander liegen.
Silberringe zum Beispiel erkennst du mit der Zeit zu etwa 90 % anhand der Leitwertanzeige (LW).
Gold ist dagegen etwas schwieriger zu identifizieren, da der angezeigte Wert stark von Größe und Form abhängt: Ein dicker Goldring wird anders angezeigt als eine feine, gegliederte Halskette (das gilt übrigens auch für Silber). Letztere kann in einen niedrigen LW-Bereich fallen, den du möglicherweise bereits als Schrott ausgeblendet hast. Deshalb grabe ich grundsätzlich alles aus und wurde dadurch schon oft belohnt.

Dieser Detektor ist ein echter „Münzmagnet“, besonders bei der Eurosuche. Mit gezieltem Ausschluss von störendem Müll kannst du an guten Plätzen durchaus bis zu 80 € in fünf Stunden finden, es kommt natürlich auch auf deine Erfahrung und Geschwindigkeit beim Sondeln an. Nach einigen Tagen oder Wochen hast du so die Kosten für den Metalldetektor oft wieder hereingeholt.
Bei meinem Metalldetektor Langzeiterfahrungsbericht kann ich sagen: Du wirst sehen, dass dieser Detektor ein hervorragender Einstieg in die Schatzsuche ist. Auch wenn andere Sondler schon vor dir am gleichen Ort waren, bleibt immer die Chance auf lohnende Funde. In meinen Vergleichen mit Freunden, die z. B. einen Fisher F22 nutzen, finde ich oft das Fünffache an Münzen, ein klarer Vorteil dieses Metalldetektors.
Mehr zum Thema findest du im Artikel „Gute Plätze zum Sondeln“.
Die Stärken des Teknetics im Überblick
| Sehr einfache Bedienung / perfekt für Einsteiger |
| Schnelle & präzise Signalverarbeitung / klare Töne, gute Trefferquote |
| Leitwertanzeige (99 Stufen) / Metalle besser unterscheiden |
| Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis / starke Leistung für 280 € |
| Pinpoint-Modus & Tiefenanzeige / Funde schnell exakt lokalisieren |
| Gute Trennschärfe / erkennt Objekte auch dicht beieinander |
| Allround-Frequenz 7,8 kHz / geeignet für Münzen, Schmuck & Allround-Suche |
| Viele günstige Zubehör- und Ersatzspulen / flexibel erweiterbar |
| Leicht & kompakt / angenehm bei langen Suchgängen |
| Spritzwassergeschützt & robust / zuverlässig bei wechselhaftem Wetter |
Seine Stärken im Detail
Dieses Metallsuchgerät ist eine zuverlässige Wahl unter den Metalldetektoren und bietet für rund 250 bis 280 € eine solide Leistung. Dank seiner Frequenz von 7,8 kHz ist es besonders empfindlich für Gold und Silber und eignet sich damit ideal für Acker, Münz- und Schmucksucher. Die 20 cm Rundspule ist komplett Wasserdicht und sorgt für eine schnelle und präzise Objekterkennung. Besonders praktisch: Selbst Metalle, die dicht beieinander liegen, werden zuverlässig unterschieden.
Präzise Metallerkennung dank Display und Diskriminator
Das Display verfügt über 99 Leitwertstellenanzeigen, die eine sehr genaue Unterscheidung der Metallarten ermöglichen. Die neueste Version des Detektors ist nochmals optimiert und bietet eine noch präzisere Metallerkennung.
Der spezielle Leitwert für Eisen im Display hilft dir, Eisenmetalle sofort zu identifizieren.
Dank des Diskriminators kannst du unerwünschte Metalle wie Nägel, Alufolie oder Aluschnipsel gezielt ausblenden und dich so auf die wertvolleren Funde konzentrieren.
Besonders nützlich ist die Möglichkeit, Empfindlichkeit und Tonlautstärke getrennt zu regeln. Dadurch kannst du die Hintergrundtöne oder Eisentöne nach Bedarf anpassen, um nicht von ungewollten Signalen gestört zu werden.
Die Vorteile einer Leitwertanzeige (LW)
Eine Leitwertanzeige (LW) ist ein nützliches Feature bei Metalldetektoren, das dabei hilft, verschiedene Metallarten besser zu identifizieren. Sie zeigt einen numerischen Wert an, der dem Leitwert des gefundenen Objekts entspricht.
Nach etwas Übung kannst du oft schon anhand der Zahl erkennen, ob es sich um Eisen, Aluminium, Silber oder andere Metalle handelt. Bei Gold ist die Einordnung schwieriger, da es je nach Größe und Form in verschiedene Leitwertbereiche fallen kann, manchmal ähnlich wie Münzen, manchmal eher im Aluminium- oder Eisenbereich. Die Batterieanzeige vieler Detektoren ist ebenfalls hilfreich, da sie zeigt, wie lange das Gerät noch läuft, bevor ein Wechsel nötig ist.
Die Vorteile der (LW) auf einen Blick:
✅ Präzisere Erkennung verschiedener Metallarten
✅ Reduzierung von Schrottfunden, da unerwünschte Metalle ausgeblendet werden können
✅ Schnellere Fundbestimmung, besonders bei Münzen und Schmuck
✅ Einfache Handhabung, ideal für Anfänger
✅ Bessere Zeitersparnis, da weniger unnötig gegraben wird
Detektoren mit Leitwertanzeige sind besonders hilfreich für Münz- und Schmucksucher, aber auch für erfahrene Sondengänger, die gezielt in jedem Suchgebiet; sei es am Acker, im Wald, an Stränden oder auch in Parks auf Schatzsuche gehen möchten.
Tiefe, Sicherheitsfunktionen und moderne Technologie
Ein weiteres Highlight dieser Metallsonde ist die Tiefenanzeige: Die Tiefe der Objekte wird direkt im Display in Zentimetern angezeigt. Ein zusätzliches Sicherheitsfeature ist die Warnfunktion vor großen, oberflächlichen Objekten wie Granaten oder Bomben, aber natürlich auch andere Funde, die an der Oberfläche liegen. Diese Funktion ist besonders wichtig bei der Suche auf alten Schlachtfeldern oder Feldern mit historischer Belastung. Der moderne Mikroprozessor des Geräts sorgt für eine schnelle Signalverarbeitung, was die Identifikation von Objekten deutlich verbessert.
Komfortables Handling und Pinpointmodus
Dieser Metalldetektor verfügt über einen Pinpointmodus, der eine exakte Lokalisierung der Objekte im Boden ermöglicht. Für den Suchkomfort sorgt das 3-teilige, längenverstellbare Gestänge mit einem stabilen Handgriff. Trotz seiner soliden Verarbeitung ist das Gerät leicht und kompakt: Mit einem Packmaß von nur 55 x 20 x 20 cm und einem Gewicht von nur ca. 1,1 kg ist der Detektor ideal für längere Suchgänge.
Günstiger Betrieb durch 9V-Blockbatterien
Dieses Metallsuchgerät wird mit einer 9-Volt-Blockbatterie betrieben. Bei einer täglichen Suchdauer von 5 Stunden hält eine Batterie etwa eine Woche. Der Batteriezustand wird ständig im Display angezeigt, sodass du immer weißt, wann ein Wechsel nötig ist. Da 9V-Blockbatterien sehr günstig sind (ca. 2 € für 2 Stück im Discounter), bleiben die Betriebskosten niedrig.
Spritzwassergeschützt
Der Detektor ist gegen Spritzwasser geschützt, sodass du ihn auch bei leichtem Regen oder feuchten Bodenverhältnissen ohne Bedenken nutzen kannst. Das macht ihn besonders praktisch für längere Suchgänge in wechselhaftem Wetter.
Insgesamt hat mein Metalldetektor Test ergeben, dass er ein leistungsstarker, einfach zu bedienender Metalldetektor ist, der sich ideal für Einsteiger und Fortgeschrittene eignet.
Die Schwächen des Teknetics und wie du sie meisterst
Natürlich hat dieser Detektor auch ein paar Schwächen, die ich hier offen ansprechen möchte. Diese Punkte sind zwar nicht gravierend, können sich in der Praxis aber bemerkbar machen.
Die Schwächen auf einen Blick
| Problem bei älteren Modellen: Feuchtigkeit & nasse Wiesen – Original-Spule reagiert empfindlich auf Nässe → Fehlsignale – bei neueren Modellen behoben – Ersatzspulen (z. B. NEL Sharpshooter) arbeiten stabil |
| Wackelndes Suchgestänge nach längerer Nutzung – Feststellverschraubungen können etwas Spiel bekommen – beeinträchtigt die Suche kaum, ist eher ein Verarbeitungsdetail – lässt sich bei Bedarf günstig beheben oder austauschen |
| Empfindlich gegenüber elektronischen Störungen & speziellen Böden – Störungen möglich bei: • Sendemasten (außer LTE) • Starkstrom-/Internetkabeln • Gewitterluft • Bahnübergängen • stark mineralisiertem / vulkanischem Boden |
Mit der richtigen Einstellung und etwas Erfahrung kannst du viele dieser Schwächen jedoch gut ausgleichen.
Problem mit Feuchtigkeit und nassen Wiesen
Bei meinen ersten Suchgängen auf nassem Boden kam es bei meinem älteren Modell immer wieder zu Störungen. Keine Einstellung konnte dieses Problem beheben, was mich anfangs wirklich genervt hat.
Durch eigene Tests und Ausprobieren bin ich schließlich selbst auf die Ursache gestoßen: Die Original-Suchspule der älteren Modelle reagiert empfindlich auf Feuchtigkeit.
Die Lösung war erstaunlich einfach. Ich habe die Suchspule bei nassem oder feuchtem Wetter in einen 6-Liter-Gefrierbeutel gesteckt und diesen eng um die Spule fixiert. Ab diesem Moment waren die Fehlsignale komplett verschwunden.
Wichtig zu wissen: Bei den neueren Modellen wurde dieses Problem vom Hersteller bereits behoben. Dort treten diese Störungen nicht mehr auf.
Zusätzlich habe ich mir später die NEL Sharpshooter-Spule gekauft. Mit dieser Spule hatte ich nie Probleme mit Feuchtigkeit, egal bei welchem Wetter und Suchgebiet. Sie arbeitet sehr stabil und hat sich bei mir durch zahlreiche Eurofunde bereits nach kurzer Zeit selbst bezahlt gemacht.
Bei aktuellen Geräten ist das Feuchtigkeitsproblem kein Thema mehr. Besitzer älterer Modelle oder Nutzer, die maximale Stabilität wollen, sind mit der NEL Sharpshooter-Spule oder andere Ersatzspulen bestens beraten.
Wackelndes Suchgestänge
Ein weiterer kleiner Nachteil betrifft das Suchgestänge. Zu Beginn sitzt alles fest und stabil. Nach einigen Monaten regelmäßiger Nutzung kann es jedoch vorkommen, dass sich die Feststellverschraubungen nicht mehr ganz so stramm fixieren lassen.
Wichtig dabei: Während der Suche selbst merkt man davon praktisch nichts. Das Gestänge hält zuverlässig zusammen, fällt nicht auseinander und beeinträchtigt weder die Suchleistung noch den Suchkomfort. Das leichte Spiel fällt eigentlich nur beim Zusammenbauen oder Einstellen des Gestänges auf.
Beim Schwenken über den Boden stört es nicht und geht im normalen Suchbetrieb komplett unter. Es handelt sich also eher um einen kleinen Verarbeitungsmakel als um ein echtes Praxisproblem.
Wer möchte, kann auf ein alternatives Gestänge zurückgreifen, notwendig ist das aber nicht. Es gibt preiswerte Lösungen, die das Spiel vollständig beseitigen und den Detektor insgesamt etwas wertiger wirken lassen.
Anfälligkeit für elektronische Störungen und besondere Bodentypen
Wie bei vielen Metalldetektoren kann auch dieser Detektor auf elektronische Störungen reagieren. Typische Störquellen sind:
- In der Nähe von Sendemasten
- Bei elektrisch aufgeladener Luft (z. B. kurz vor einem Gewitter)
- Unterirdische Internet- oder Starkstromkabel
- In der Nähe von Bahnübergängen
- Auf vulkanischen Boden (z. B. auf manchen Urlaubsinseln)
In diesen Umgebungen kann ein anderes Gerät besser geeignet sein, wobei auch Detektoren höherer Preisklassen mit ähnlichen Problemen zu kämpfen haben. Auf vulkanischem Sand, der heller als gewöhnlicher Strandsand war, konnte ich in diesem Jahr problemlos suchen; lediglich Vulkansteine können die Suche erschweren.
Bei leichtem Regen oder feuchtem Boden kannst du dich dank der Originalspule oder anderen Ersatzspulen wie der NEL Sharpshooter-Spule zuverlässig auf den MD verlassen
Glücklicherweise gibt es in Deutschland und Österreich zahlreiche gute Suchgebiete, in denen solche Störungen kaum auftreten und der Metalldetektor zuverlässig arbeitet.
Warum sollte man auch „schlechte“ Signale ausgraben?

Viele Schatzsucher konzentrieren sich nur auf die klassischen Münzleitwerte und blenden niedrige oder schwankende Signale direkt aus. Doch genau hier können einige der besten Funde verborgen sein. Goldringe, feine Ketten oder anderer wertvoller Schmuck zeigen oft keinen klaren oder konstanten Leitwert. Je nach Größe, Form und Materialzusammensetzung erscheinen sie in ganz unterschiedlichen Bereichen, manchmal sogar dort, wo man es nicht vermuten würde.
Aus meiner Erfahrung mit dem Tek Pro habe ich gelernt: Ein dünner Goldring wurde im Bereich einer Alulasche angezeigt, eine 20-Gramm-Goldkette wie Alufolie. Hätte ich diese Signale ignoriert, wären mir diese Funde entgangen. Gerade beim Acker- und Reliquiensondeln lohnt es sich daher, auch „schlechte“ Signale auszugraben. Die Lage des Objekts spiel auch eine entscheidende rolle, denn alte Münzen, Knöpfe oder kleine Silberobjekte können durch ihre Lage oder durch nahe liegende Eisenteile verfälschte Werte anzeigen.
Besonders auf Äckern sollte man nicht zu wählerisch sein. Hier findet man oft Relikte vergangener Jahrhunderte, die vielleicht nicht perfekt in die klassischen Leitwertschemata passen. Du tust auch der Natur einen Gefallen, wenn man Eisenschrott, Aludosen oder andere Überreste aus dem Boden entfernt und ordnungsgemäß entsorgt. Wer bereit ist, ein wenig mehr zu graben, wird mit diesem Detektor oft mit überraschenden Funden belohnt, eine wertvolle Erfahrung, die meinen Metalldetektor Langzeiterfahrungsbericht immer wieder bestätigt.
Fazit zum Teknetics Eurotek Pro (LTE) Test
Er ist ein hervorragendes Metallsuchgerät und ist für alle Einsteiger und Fortgeschrittene geeignet. In meinem Langzeiterfahrungsbericht zeigt sich, dass er zuverlässig auf Acker, Wald, Strand oder Park arbeitet und eine präzise Leitwertanzeige (LW) für Münzen, Schmuck und andere Funde bietet. Auch die Signalverarbeitung und die Trennschärfe sind für diese Preisklasse beeindruckend.
Im Vergleich zu anderen Modellen überzeugt dieser Detektor vor allem durch Benutzerfreundlichkeit, stabile Verarbeitung und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Kleine Einschränkungen bei älteren Modellen, etwa bei Feuchtigkeit, lassen sich mit Ersatzspulen leicht umgehen. Wer auf der Suche nach einem preiswerten Metalldetektor ist, findet hier einen der besten Metalldetektoren bis 300 €. Er ist ein leistungsstarkes und langlebiges Gerät, das Spaß an der Schatzsuche garantiert.