Hallo, wieder einmal, Markus hier 🙂
Heute geht es um Suchspulen (Coils) für Metalldetektoren – ihre Unterschiede, Einsatzgebiete und worauf du beim Kauf oder Wechsel achten solltest. Denn die Spule ist das Herzstück deines Detektors. Wenn sie nicht zu deinen Bedingungen passt, leidet die Leistung deines Geräts und damit auch deine Funde.

Allgemeine Fragen / Suchspulen
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Warum ist die richtige Detektorspule so wichtig?
Je nach Gelände, Such-Ziel und Gerät können unterschiedliche Sonden sinnvoll sein. Hier ein Überblick:
- Große Coils: Dringen tiefer in den Boden ein, ideal für offene Felder oder Strände, wo du Fläche machen willst.
- Kleine Coils: Perfekt für verschrottete oder hoch mineralisierte Böden. Sie sind präziser und trennen Signale besser.
- Formen: Es gibt runde, ovale, kompakte oder längliche Sonden, jede hat ihre speziellen Vorteile.
Die Standard-Spule | Solide, aber nicht immer optimal

Die meisten Geräte kommen mit einer Standard-Spule von 20 bis 23 cm Durchmesser. Die reicht oft völlig aus, aber nicht immer. Ich hatte z. B. bei meinem Teknetics-Detektor Probleme mit der Originalspule, besonders bei nassem Boden oder Gewitter. Kleiner Tipp: Sondeln bei Gewitter ist generell keine gute Idee, Sicherheit geht vor!
Ich habe mir damals mit einem simplen Trick geholfen: Die Spule in einen Gefrierbeutel gepackt und gut fixiert, das hat die Störsignale deutlich reduziert.
Mehr zum Thema findest du im Artikel „Teknetics Eurotek Pro (LTE) | Der beste Metalldetektor bis 300 €„
Was ist eine Suchspule beim Metalldetektor?
Die Detektoren-Spulen sind ein entscheidendes Bauteil, das für die Erkennung von Metallen unter der Erde verantwortlich sind. Sie bestehen in der Regel aus Drahtwicklungen, die elektromagnetische Felder erzeugen und empfangen. Diese Felder durchdringen den Boden und stoßen auf metallische Objekte. Wenn ein solches Metallobjekt entdeckt wird, verändert sich das elektromagnetische Feld, was von der Spule registriert wird. Diese Veränderungen werden dann in ein akustisches oder visuelles Signal umgewandelt, das der Bediener auf seinem Metalldetektor wahrnimmt.

Die Sonde ist daher nicht nur für die Entdeckung von Objekten verantwortlich, sondern auch für die Genauigkeit und Tiefe der Funde. Sie spielt eine zentrale Rolle bei der Unterscheidung zwischen verschiedenen Metallarten und ermöglicht es dem Nutzer, gezielt nach Schätzen zu suchen.
Die Qualität von Spulen hat direkten Einfluss auf die Leistung von Metalldetektoren. Sollte sie schlecht verarbeitet oder ungeeignet sein können Störungen verursacht werden, die Erkennungsleistung verringern und die Suche erschweren. Bei schlechter Qualität können auch falsche Signale generiert werden, was zu Fehlinformationen und unnötigem Graben führen kann.
Insgesamt ist die Sonde von Metalldetektoren also ein essenzieller Bestandteil, der für den Erfolg bei der Schatzsuche entscheidend ist. Daher sollte man bei der Auswahl und dem Kauf immer auf Qualität und Kompatibilität mit dem jeweiligen Detektor achten.
Standard-Suchspule beim Metalldetektor, solides Mittelmaß
Die Suchspule, die bei den meisten Metalldetektoren serienmäßig mitgeliefert wird, hat in der Regel einen Durchmesser von etwa 22 bis 28 cm. Sie wird auch als Allround-Spule bezeichnet und ist für viele Anwendungen eine gute Wahl. Sie bietet eine ordentliche Tiefenleistung, kann kleinere Objekte wie Münzen aufspüren und lässt sich sowohl auf Wiesen als auch im Wald gut führen.
Allerdings gilt wie so oft bei Allround-Lösungen: Die Standardspule kann vieles, aber nichts perfekt. Besonders wenn du dich auf tiefe Objekte in schwierigen Böden spezialisieren möchtest, wird es Zeit, über Alternativen nachzudenken.
✅ Vorteile der Standardspule

Für viele Anfänger ist die Standard mehr als ausreichend. Sie ist gut konstruiert und erfüllt ihren Zweck, um grundlegende Leistung zu bieten. Bei hochwertigen Marken-Detektoren ist die Spule oft gut auf das Gerät abgestimmt, sodass du beim Starten keine großen Bedenken haben musst. Mit dieser Spule wirst du in der Regel viele kleine Schätze finden, von Kleingeld über alte Münzen bis hin zu anderen kleineren Metallobjekten.
Die Reichweite und Leistungsfähigkeit der Standardspule hängen jedoch von mehreren Faktoren ab: wie der Größe und Form der Objekte sowie deren Lage im Boden. In der Regel können Objekte bis zu 30 cm tief erkannt werden, bei größeren Objekten wie Schrott oder Landmaschinenreste auch noch tiefer. Für kleinere Objekte wie Münzen kann sie in der Regel bis zu 25 cm tief arbeiten.
| ✅ Vielseitig einsetzbar (Wald, Wiesen, Felder) |
| ✅ Gute Tiefenleistung (bis 20–30 cm) |
| ✅ Gute Handhabung, leicht zu führen |
| ✅ Für Anfänger geeignet, ermöglicht viele Funde |
| ✅ Im Lieferumfang enthalten (keine Zusatzkosten) |
❌ Grenzen der Standardspule
Trotz ihrer soliden Leistung hat die Standardspule ihre Einschränkungen. Besonders in schwierigen Böden, wie etwa auf verschrotteten Flächen oder in stark mineralisierten Böden, zeigt die Spule oft ihre Schwächen. Sie hat Schwierigkeiten, die Signale sauber zu trennen, was zu Fehlsignalen führen kann. Besonders auf verschmutzten Feldern oder Stränden, die mit Eisenmüll und Schrott belastet sind, kann sie oft nicht zuverlässig zwischen wertvollen Objekten und wertlosem Schrott unterscheiden.
| ❌ Schwierigkeiten bei verschrotteten oder mineralisierten Böden |
| ❌ Geringere Zieltrennung bei vielen nahe beieinanderliegenden Objekten |
| ❌ Weniger tief reichend für größere Objekte |
| ❌ Nicht für spezialisiertes Tiefensondeln oder schwierige Böden geeignet |
Große vs. kleine Suchspulen | Auswirkungen auf die Metalldetektor Tiefenleistung

Metalldetektor-Spulen gibt es in verschiedenen Größen und Formen, aber warum?
Über die Standard-Coil haben wir ja schon gesprochen, sie sind durchaus brauchbar, aber keineswegs perfekt in den meisten Fällen, überhaupt bei den Einsteiger-Metalldetektoren.
Große Coils, haben überwiegend Größen von 25 cm bis 40 cm Durchmesser oder noch größer und sie sind meist rund, oval, Rechteckig, oder Butterfly, du siehst, es gibt viele Größen und formen. Größere Modelle haben die Eigenschaften, dass sie tiefer in den Boden eindringen und eine bessere Kleinteileempfindlichkeit vorweisen. Große Coils werden vor allem in der Militaria und Schatzsuche, auf großen offenen Flächen sowie bei der Goldsuche eingesetzt, da sie eine größere Flächenabdeckung und Tiefenleistung bieten, jedoch weniger empfindlich für Kleinteile und in unübersichtlichem Gelände unhandlicher sind.
Die Nachteile von großen Sonden liegen darin, dass sie bei der Kleinteile Erkennung wie kleine Münzen nicht ganz so gut reagieren wie andere kleinere Spulen. Es kommt natürlich auch immer auf die Qualität der Detektor-Sonde wie dem Detektor selbst an, wie gut sie im Endeffekt arbeitet. Wenn du im Wald oder sonst wo unterwegs bist, wo der Platz eher beschränkt ist, solltest du auch eine andere Wahl treffen. Ich selbst habe 2 verschiedene Modelle für meinen Metalldetektor, die normale Standard plus eine Sharpshooter von NEL.
Es gibt sie in verschiedenen Größen und Formen, aber warum ist das so? Jede Größe und Form hat ihre eigenen Vor und Nachteile, abhängig von den Anforderungen beim Auffinden von Metallen.
Große Suchspulen (Coils)
Diese haben typischerweise Durchmesser von 25 cm bis 40 cm oder noch größer. Sie sind in verschiedenen Formen erhältlich: rund, oval, rechteckig und auch in der sogenannten „Butterfly“-Form. Jede dieser Formen hat spezifische Vorteile und Einsatzgebiete.

✅ Vorteile großer Spulen
| ✅ Höhere Tiefenleistung | Große Spulen dringen tiefer in den Boden ein und ermöglichen die Entdeckung von Objekten in größerer Tiefe. Das ist besonders hilfreich, wenn du größere Objekten wie Landmaschinen, Waffen oder alten Kisten finden möchtest. |
| ✅ Bessere Flächenabdeckung | Aufgrund ihrer Größe decken sie mehr Bodenfläche ab und ermöglichen eine schnellere Vorgehensweise in weiten und offenen Flächen wie Feldern, Wiesen oder Stränden. Dadurch kannst du in kürzerer Zeit größere Gebiete abdecken. |
❌ Nachteile großer Spulen
| ❌ Geringere Empfindlichkeit für Objekte mit geringer Größe | Der größte Nachteil einer großen Coil ist die reduzierte Empfindlichkeit für kleinere Objekte, wie zum Beispiel kleine Münzen oder winzige Schmuckstücke. Sie sind weniger präzise, wenn es darum geht, kleinste Metallobjekte in unübersichtlichem Gelände zu erkennen. |
| ❌ Unhandlich in dicht bewachsenem Gelände | Auf engem Raum, wie im Wald oder dicht bewachsenen Gebieten, kann eine große Suchspule unpraktisch sein. Sie ist schwieriger zu manövrieren, da sie viel Platz benötigt und sich schwerer durch dichtes Gestrüpp bewegen lässt. |
| ❌ Schwerer und anstrengender bei längeren Suchgängen | Größer heißt auch schwerer, was den Tragekomfort beeinträchtigen kann, besonders bei längeren Suchgängen. |
Kleine Suchspulen | Präzision auf kleinstem Raum
Sie sind kompakter, in der Regel zwischen 10 cm und 20 cm im Durchmesser, und bieten eine Reihe von Vorteilen, die besonders in spezifischen Szenarien wertvoll sind.

✅ Vorteile kleiner Spulen
| ✅ Hohe Empfindlichkeit für Objekte mit geringer Größe | Diese sind präziser, wenn es um das Auffinden von kleinen Münzen, Schmuckstücken oder anderen kleinen Metallobjekten geht. Sie sind daher ideal für das Sondeln auf kleineren, intensiver beackerten Flächen, wo du nach kleinen, aber wertvollen Funden suchst. |
| ✅ Bessere Trennung von Zielen | Durch ihre kleinere Größe können sie besser zwischen verschiedenen Objekten im Boden unterscheiden und liefern weniger Fehlsignale. Das ist besonders in Bereichen mit viel „Schrott“ oder eisenhaltigen Ablagerungen hilfreich. |
| ✅ Leichter und handlicher, ideal für enge Gebiete wie Wälder | Sie sind leichter und daher angenehmer für längere Suchen, besonders in unübersichtlichem Gelände wie Wäldern oder dichtem Gestrüpp. Sie lassen sich einfach manövrieren und sind weniger ermüdend. |
❌ Nachteile kleine Spulen
| ❌ Geringere Tiefenleistung | Da sie kleiner sind, dringen kleine Sonden nicht so tief in den Boden ein und sind daher weniger geeignet, um große oder tief liegende Objekte zu finden. |
| ❌ Kleinere Flächenabdeckung, daher langsamer bei großen, offenen Flächen | Aufgrund ihrer geringeren Größe musst du mehr Zeit aufwenden, um die gleiche Fläche zu schaffen. Dies kann die Suche auf großen, offenen Flächen wie Feldern oder Stränden langsamer machen. |
💡 Mein Upgrade-Tipp: NEL Sharpshooter Suchspule

Später habe ich aufgerüstet und mir eine NEL Sharpshooter für ca. 120 € gegönnt, sie ist eine kompakte, leistungsstarke Suchspule. Sie ist präzise, störungsarm und super bei verschrotteten Boden Für mich hat sich das definitiv gelohnt.
Spulenformen: Rund, Oval, Elliptisch
Die Wahl der richtigen Form ist entscheidend, um das Beste aus deinem Metalldetektor herauszuholen. Jede Form hat spezifische Vorteile, die sie für verschiedene Einsatzzwecke besser geeignet machen. Hier ein Überblick über die gängigsten Formen.
1. Runde Spulen
Rund ist die klassische Form und werden oft als Standard bei Metalldetektoren verwendet. Sie sind sehr vielseitig und bieten eine gleichmäßige Abdeckung.
| ✅ Vorteile Sie bieten eine gleichmäßige Flächenabdeckung und sind leicht zu manövrieren, selbst in unübersichtlichen oder bewachsenen Gebieten. Ihre Vielseitigkeit macht sie ideal für den allgemeinen Gebrauch. |
| ❌ Nachteile Die präzise Zieltrennung kann bei dieser Form schwieriger sein, vor allem in stark verunreinigten Böden oder in Bereichen mit viel Eisenmüll. Zudem ist die Flächenabdeckung im Vergleich zu anderen Formen begrenzt. |
| 👉 Einsatzgebiete Sie eignen sich sehr gut für die allgemeine Metalldetektion auf offenen Flächen wie Wiesen oder Stränden, aber auch im Wald oder in weniger anspruchsvollem Gelände. |
2. Ovale Spulen
Eine Ovale Form bietet eine längliche Form, die besonders bei tieferliegenden Objekten hilfreich sind. Ihre Form ermöglicht eine bessere Kontrolle und eine effizientere Trennung von Zielen.
| ✅ Vorteile Sie bieten eine größere Flächenabdeckung als runde Spulen und sind in der Lage, tief liegende Objekte besser zu detektieren. Sie ermöglichen eine gute Zieltrennung, insbesondere in Bereichen mit vielen Ablagerungen oder Eisenmüll. |
| ❌ Nachteile In dichten, verwachsenen Gebieten sind sie schwerer zu manövrieren, da sie aufgrund ihrer länglichen Form mehr Platz zum Schwenken benötigen. Außerdem sind sie weniger vielseitig als runde Spulen und eignen sich nicht für alle Anwendungsfälle. |
| 👉 Einsatzgebiete Sie sind besonders nützlich beim Auffinden von tief liegenden Objekten in weniger offenen Gebieten, wie zum Beispiel in Schrottfeldern oder bei der gezielten Suche nach größeren Objekten. |
3. Elliptische Spulen
Elliptische Formen kombinieren die Vorteile einer runden und ovalen Bauweise und bieten eine präzise Trennung von Zielen bei guter Tiefenleistung.
| ✅ Vorteile Sie bieten eine ausgezeichnete Zieltrennung und sind dabei handlicher als große ovale Spulen. Ihre Form ermöglicht es, tiefer liegende Objekte effizient zu erkennen, während sie gleichzeitig eine gute Flächenabdeckung bieten. |
| ❌ Nachteile Aufgrund ihrer Form sind sie nicht ganz so vielseitig wie runde Spulen und können in offenen, weniger verunreinigten Gebieten etwas weniger effektiv sein. Zudem können sie schwerer sein und den Tragekomfort beeinträchtigen. |
| 👉 Einsatzgebiete Sie eignen sich perfekt für die Suche auf mittelgroßen bis großen Flächen, wo sowohl Präzision als auch Tiefenleistung gefragt sind, zum Beispiel bei landwirtschaftlich genutzten Böden oder in komplexen Terrainbedingungen. |
4. Butterfly Spulen
Die Butterfly ist eine spezialisierte Form, die eine breite Fläche abdeckt und für schnelle Ergebnisse auf großen Flächen geeignet ist. Sie kombiniert Eigenschaften der runden und ovalen Sonde.
| ✅ Vorteile Butterfly-Spulen bieten eine sehr gute Flächenabdeckung und eine hohe Präzision bei der Zieltrennung, besonders in stark verunreinigten Böden. Sie bieten auch eine ausgezeichnete Tiefenleistung, was sie ideal für die Suche nach größeren Objekten oder tief liegenden Zielen macht. |
| ❌ Nachteile Diese sind in der Regel schwerer und unhandlicher als andere Formen, was den Tragekomfort beeinträchtigen kann, insbesondere wenn du länger unterwegs bist. In dicht bewachsenen Gebieten sind sie schwieriger zu manövrieren. |
| 👉 Einsatzgebiete Sie sind auch perfekt geeignet für weite Flächen wie Felder, Strände oder große Wiesen, wo es auf eine hohe Flächenabdeckung und Tiefenleistung ankommt. |
Typische Probleme mit Detektor-Spulen, erkennen und beheben
Auch die beste Detektor-Spule kann im Laufe der Zeit Probleme bereiten, sei es durch äußere Einflüsse, technische Defekte oder ungünstige Umgebungsbedingungen. In diesem Absatz schauen wir uns typische Störquellen an und ich zeige dir, wie du sie erkennen, beheben oder vermeiden kannst.
Wenn du diese Punkte im Auge behältst und regelmäßig deine Ausrüstung prüfst, kannst du viele Probleme frühzeitig erkennen oder ganz vermeiden. So macht dieses Hobby deutlich mehr Spaß und bringt bessere Ergebnisse.
Spezialspulen für bestimmte Einsatzgebiete (z. B. Wald, Strand, Militaria)
Mehr Tiefe und größere Abdeckung bei der Ackersuche
Beim Ackersondeln ist es entscheidend, große Flächen effizient und tiefgehend abzusuchen. Um dies zu erreichen, sind große Suchspulen von Vorteil. Sie ermöglichen es, tiefere Objekte wie alte Münzen, Werkzeuge oder Relikte zu finden, die in größeren Tiefen verborgen sind.

Warum große Spulen für den Acker sinnvoll sind
| ✅ Maximale Tiefe: Große Coils (ab 35 cm Durchmesser) dringen tiefer in den Boden ein und ermöglichen das Finden von Objekten in größeren Tiefen, die mit kleineren Modellen möglicherweise übersehen werden. ✅ Große Abdeckung: Der größere Durchmesser sorgt dafür, dass bei jedem Schwenk eine größere Fläche abgedeckt wird, was besonders auf weiten Feldern mit wenig Ablenkung von Wurzeln oder Steinen von Vorteil ist. ✅ Effizient bei wenig Hindernissen: Auf Feldern, wo die Bodenbeschaffenheit relativ gleichmäßig ist, kannst du die Sonde schneller und effizienter bewegen, ohne auf Hindernisse wie Bäume oder Büsche zu achten. Tipp: Für das Acker Sondeln eignen sich Modelle wie die NEL Tornado oder CORS Strike, aber auch größere Hersteller-Modelle wie die XP 28 cm oder die Minelab 35 cm haben sich bewährt. Achte darauf, dass deine Sonde gut mit deinem Detektor harmoniert und für die jeweiligen Bodenverhältnisse geeignet ist. |
Wald und unübersichtliches Gelände | Präzise Spulen für enge Stellen
Wälder und stark bewachsene Gebiete stellen besondere Herausforderungen für Sondengänger dar. Zwischen Baumwurzeln, Gestrüpp, Steinen und unebenem Boden ist es oft schwierig, eine große oder schwere Spule effektiv zu bewegen. Hier punkten kompakte, elliptische oder kleinere runde Bauarten wie eine Sharpshooter.

Warum kleine Sonden im Wald besser funktionieren
| ✅ Wendig und leicht: Du kannst dich problemlos durch dichtes Unterholz und zwischen Bäumen bewegen, ohne ständig hängenzubleiben. ✅ Bessere Zieltrennung: Gerade auf alten Waldwegen oder Lichtungen gibt es oft viele Metallobjekte im Boden. Kleine Spulen trennen diese besser und reduzieren Fehlsignale. ✅ Ideale Kleinteile-Erkennung: Wer im Wald unterwegs sein möchte, ist mit einer kleinen Sonde gut beraten, da sie feine Objekte wie Knöpfe, Münzen oder Schmuck besser erkennt. ✅ Geringeres Gewicht: Besonders bei langen Touren durch das Gelände wirst du den Gewichtsunterschied zu großen Modellen deutlich merken. Tipp: Für die Militaria-Suche sind Nachrüstspulen wie die NEL Big, CORS Cannon oder Mars Giant sehr beliebt, sie bieten extreme Tiefe bei guter Flächenleistung. Wer auf Originalqualität setzt, kann je nach Detektor ebenfalls zu passenden Herstellerspulen greifen, z. B. die XP Deus X35 34 × 28 cm, die Minelab 15″ EQX Smart Coil (Equinox-Serie) oder die Garrett 13 x 11″ DD Reaper. Diese sind optimal abgestimmt, liefern saubere Signale und halten auch im Dauereinsatz einiges aus. |
Strand und feuchter Boden | Stabilität bei schwierigen Bedingungen
Die Suche am Strand oder in feuchtem Boden, etwa an Seen, Flussufern oder nach Regen, ist sehr beliebt -bringt aber spezielle Herausforderungen mit sich. Der wechselnde Untergrund, von trockenem Sand bis zu nassem Schlamm oder sogar salzhaltigem Wasser, kann viele Detektoren schnell an ihre Grenzen bringen.

Welche Suchspulen eignen sich besonders für diese Bedingungen?
✅ DD mit guter Abschirmung: Diese Art ist weniger störanfällig bei mineralisierten Böden und bietet stabile Signale, auch bei nassem Untergrund oder Salzwasser.
✅ Mittelgroße bis große Coil (ca. 25–30 cm): Sie sorgen für eine gute Flächenabdeckung, was an großen, offenen Strandflächen entscheidend ist.
✅ Eine robuste Bauweise und EMV-Schutz: Ideal bei Umgebungsstörungen durch nahegelegene WLANs, Stromleitungen oder Mobilfunkmasten.
Tipp: Fürs Strandsondeln haben sich nicht nur Modelle wie die NEL Tornado oder Mars Goliath bewährt, sondern auch hochwertige Originalspulen der Hersteller wie XP Deus X35 28 cm, Minelab EQX 15 (für Equinox-Serie) oder Garrett Viper (für Apex). Diese sind perfekt auf den jeweiligen Detektor abgestimmt und liefern zuverlässige Ergebnisse, auch bei schwierigen Bodenverhältnissen.
Militaria-Sondeln | Tiefgang auf Feldern & alten Kampfplätzen
Beim Militaria-Sondeln geht es oft um größere, tief vergrabene Objekte wie Helme, Munitionskisten, Waffenreste oder Ausrüstungsteile. Vor allem auf alten Schlachtfeldern, Ackerflächen oder ehemaligen Übungsgeländen brauchst du eine Suchspule mit maximaler Tiefe und Flächenleistung.

Hier kommst du im Artikel „15 gute Plätze zum Sondeln„
Worauf es ankommt:
✅ Großer Durchmesser (ab ca. 35 cm): Für tief liegende Funde wie Stahlhelme, Kisten oder große Metallsplitter.
✅ Hohe Flächenabdeckung: große Spulen ermöglichen dir das effiziente Absuchen weiterer Areale.
✅ Robuste Bauweise: Ideal für grobe Bedingungen auf Ackerflächen, Schuttplätzen oder im Schlammbereich.
Ackersonden mit noch größerer Suchleistung (z. B. Rahmen- oder Doppelsysteme) kommen dann zum Einsatz, wenn es um massive Objekte oder sehr tiefes Ortungspotenzial geht. Diese werden häufig bei gezielten Militaria-Projekten eingesetzt.
Tipp: Für klassische Metalldetektoren sind Modelle wie die NEL Big, CORS Cannon oder Mars Goliath bewährte Favoriten unter Militaria-Fans. Wenn du besonders tief graben willst, sind Ackersonden wie die Lorenz DEEPMAX oder die OKM Pulse Nova eine sinnvolle – wenn auch teurere – Speziallösung.
Wie die Suchtiefe durch Spulengröße, Technik und Bodenbedingungen beeinflusst wird

Die Suchtiefe eines Metalldetektors hängt von mehreren Faktoren ab, es gibt keinen festen Wert. Besonders entscheidend ist die Größe: Große Spulen (ab 35 cm) bieten mehr Tiefenleistung und eignen sich für weite Flächen und größere Objekte. Sharpshooter Modelle sind zwar nicht so tiefenstark, dafür präziser und ideal für verschrottete oder unübersichtliche Gebiete.
Auch die Technik spielt eine Rolle. DD-Coils sind heute Standard und meistern auch schwierige Böden gut. Monoloop, meist bei PI-Detektoren, bieten teils noch mehr Tiefe, sind aber empfindlicher gegenüber Störungen.
Die Bodenverhältnisse sind ebenfalls wichtig: In stark mineralisierten oder salzhaltigen Böden (z. B. am Strand) kann das Signal gestört werden. Trocken-lockerer Boden erlaubt in der Regel bessere Tiefen.
Nicht zuletzt beeinflusst auch das Zielobjekt selbst die Ortungstiefe, große Metallteile sind leichter und tiefer ortbar als kleine, feine Gegenstände.
Tipp: Passe deine Spule dem Gelände an, auf Feldern lieber eine große Variante, im Wald eher eine kleine. Hochwertige Original- oder andere Marken (z. B. von NEL, CORS) lohnen sich oft.
Spulenkompatibilität | passt jede Spule auf jedes Gerät?

Nicht jedes Modell passt auf jeden Metalldetektor, denn sie muss sowohl mechanisch als auch elektronisch mit dem Gerät kompatibel sein. Jeder Hersteller verwendet eigene Stecksysteme und Signalprotokolle. Das bedeutet: Eine Spule von Garrett funktioniert zum Beispiel nicht einfach auf einem Detektor von Minelab oder Nokta.
Selbst innerhalb einer Marke gibt es oft Unterschiede zwischen den Geräteserien. Moderne Detektoren erkennen die angeschlossene Spule meist automatisch. Ist sie jedoch nicht kompatibel, kann es zu Fehlfunktionen, falschen Signalen oder im schlimmsten Fall sogar zu einem Defekt kommen.
Originalspulen der Hersteller bieten in der Regel eine sichere Wahl und garantieren optimale Funktion. Es gibt aber auch leistungsstarke Drittanbieter wie von NEL, CORS oder Mars, die teils bessere Flächenabdeckung oder mehr Tiefenleistung bieten.
Bevor du dir eine neue Spule zulegst, solltest du unbedingt prüfen, ob sie für dein Gerät freigegeben ist. Viele Hersteller und Fachhändler bieten online passende Kompatibilitätslisten oder beraten dich direkt.
Pflege, Schutz und Aufbewahrung der Suchspule
Nach dem Einsatz sollte sie mit einem feuchten Tuch von Schmutz befreit werden. Verzichte dabei auf aggressive Reinigungsmittel.
Ein Spulenschutz bewahrt die Unterseite vor Kratzern und Verschleiß, vor allem wenn du auf Äckern, Kies oder im Wald unterwegs bist. Achte bei Nässe darauf, dass Kabel und Steckverbindung dicht sitzen, undichte Stellen können zu Störungen führen.
Das Kabel sollte locker und ohne Knicke gewickelt werden, um Kabelbruch zu vermeiden. Zur Lagerung empfiehlt sich ein trockener, kühler Ort – am besten getrennt vom Detektor, in einer gepolsterten Tasche.
Hochwertiges Zubehör wie Schutzkappen oder Transporttaschen von Originalherstellern oder Drittanbietern verlängert die Lebensdauer zusätzlich.
Hersteller & Empfehlungen | bewährte Marken wie NEL, Mars, CORS im Überblick
Wenn du eine hochwertigen Coil haben möchtest, lohnt sich ein Blick auf einige spezialisierte Hersteller, die sich unter Sondengängern besonders bewährt haben.
NEL ist einer der bekanntesten Spulenhersteller und bietet eine breite Auswahl an Modellen, von kleinen Sharpshooter für präzises Sondeln bis zu großen Tiefensuchsucher wie der NEL Big oder Thunder. Viele Nutzer schätzen die robuste Verarbeitung und die gute Performance auf unterschiedlichen Böden.
Mars MD produziert ebenfalls hochwertige Spulen, darunter beliebte Modelle wie die Mars Tiger oder Mars Goliath. Sie sind für viele Detektormarken erhältlich und bieten ein gutes Verhältnis aus Tiefenleistung und Zieltrennung.
CORS ist besonders für leistungsstarke Suchspulen wie die CORS Strike, Scout oder Cannon bekannt. Sie richten sich vor allem an erfahrene Sondengänger, die auf der Suche nach mehr Tiefe oder spezieller Performance für große Flächen sind.
Viele dieser Marken bieten Ausführungen, die mit Geräten verschiedener Hersteller kompatibel sind – darunter Garrett, XP, Minelab, Nokta, Quest und andere. Dennoch sollte man immer genau prüfen, ob die Auswahl auch wirklich zum eigenen Detektor passt.
Tipp: Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, greife zu Originalteilen deines Detektorherstellers. Diese sind in der Regel perfekt auf das Gerät abgestimmt und liefern zuverlässig gute Ergebnisse, ideal für Anfänger und alle, die es unkompliziert mögen.
Fazit: Die richtigen Spulen entscheiden über deinen Erfolg
Die Suchspule ist das Herz deines Metalldetektors – sie bestimmt, wie tief und präzise du deine Funde orten kannst. Je nach Gelände und Such Ziel spielt die Wahl eine entscheidende Rolle. Je größer heißt auch meistens mehr Tiefe und deckt eine größere Flächen ab, während kleinere Modelle durch Präzision und bessere Zieltrennung überzeugen, ideal für verschrottete oder mineralisierte Böden.
Auch die Form macht den Unterschied: Ob runde, ovale oder elliptische Suchspule eines Metalldetektors, jede Variante hat ihre eigenen Vorteile. Runde Coils sind Allrounder, ovale Modelle dringen tiefer ein, und die Butterfly bietet eine hohe Flächenleistung bei stabiler Signaltrennung.
Wichtig ist, dass sie technisch zum Detektor passt und für das jeweilige Suchgebiet geeignet ist. Hochwertige Marken wie NEL, Mars oder CORS bieten eine breite Auswahl an leistungsstarken Suchspulen, die sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Sondengänger eine lohnende Investition darstellen.
Mit der richtigen Auswahl an deinem Metalldetektor, sorgfältiger Pflege und etwas Erfahrung kannst du die Leistung deines Geräts deutlich steigern und deine Chance auf spannende Funde und echte Schätze erhöhen.