Hallo zusammen, Markus wieder einmal hier! 😊
In diesem Beitrag zeige ich dir, wo du mit Genehmigung sondeln darfst und wie du gute Plätze zum Sondeln findest. Es ist sehr wichtig, sich im Vorfeld zu informieren, wo sich früher viele Menschen aufgehalten haben oder wo sich eventuell ein Marktplatz befand. Dafür muss man ein wenig recherchieren – meistens kannst du hilfreiche Informationen über Google finden. Es ist auch sinnvoll, dich mit der Geschichte deiner Stadt oder deines Ortes auseinanderzusetzen. Ich selbst gehe gerne auf Münzsuche ´bei Strandbäder oder sondle auf Äckern, das waren meine besten Plätze zum Sondeln.

Und du hast dich bestimmt auch schon gefragt: Wo kann man am besten sondeln? Genau darum geht es hier!
Zum Thema Gesetze und Sondel-Erlaubnis klicke bitte hier!
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um vielversprechende Suchgebiete zu entdecken. Wenn ich an meine ersten Suchgänge denke, erinnere ich mich, wie ich meine Metalldetektor-Ausrüstung zusammengepackt, mich auf mein Fahrrad geschwungen und in ein mir bekanntes gebiet gefahren bin wo ich von erzählungen her wusste, da müsste etwas sein. Nach einer kurzen Fahrradtour bin ich zu dem nahegelegenen Bauernhof gefahren und habe den Besitzer freundlich gefragt, ob ich meine Metallsonde dort ausprobieren dürfte.
Der Grundstücksbesitzer war sehr nett und hat mir die Erlaubnis gegeben, auf seinem Privatgrundstück zu suchen. Wir haben vorher besprochen, was im Falle wertvoller Funde wie Gold geschehen soll. Ich habe nach jeder Schatzsuche meine Funde gezeigt und manchmal eine Silbermünze oder andere Gegenstände mit dem Besitzer geteilt, wenn er Interesse daran hatte.
Aber es gibt noch viele weitere gute Suchorte, wenn du in der Natur unterwegs bist.
Allgemeine Fragen / Gute Plätze zum Sondeln
Sicher sondeln, vorher das Bombenkataster checken ⚠️
Bevor du mit dem Metalldetektor losziehst, solltest du unbedingt prüfen, ob dein Suchgebiet als Kampfmittelverdachtsfläche eingestuft ist. In vielen Regionen, besonders in Österreich und Deutschland, sind noch Blindgänger oder Munition aus dem Zweiten Weltkrieg im Boden verborgen.
Einige dieser Überreste liegen bis heute unentdeckt – vor allem auf Feldern, in Wäldern oder in der Nähe ehemaliger Bahnlinien, Fabriken und Militäranlagen.
🔍 So findest du heraus, ob dein Gebiet betroffen ist:
- Nutze das Bombenkataster deiner Stadt oder deines Bundeslandes.
👉 Eine hilfreicher Katasterkarte für Österreich findest du hier
- Frag bei der Gemeinde oder beim zuständigen Kampfmittelräumdienst nach.
- Achte auf Hinweisschilder oder Einträge in alten Karten oder Luftbildern.
👉 Hinweis für Deutschland:
Ein zentrales Bombenkataster gibt es derzeit nicht. Die Zuständigkeit liegt bei den einzelnen Bundesländern oder Kommunen. Bitte informiere dich direkt bei der örtlichen Behörde oder dem zuständigen Kampfmittelräumdienst, ob dein Suchgebiet als Verdachtsfläche eingestuft ist. Leider kann ich dir keinen allgemeinen Link zu einer bundesweiten Katasterkarte anbieten.
👉 Sicherheit geht vor: Bitte meide Verdachtsflächen oder melde verdächtige Funde sofort – sie können lebensgefährlich sein!
Sondeln auf dem Acker

Die besten Plätze zum Sondeln sind meist Ackerflächen, sie sind sehr vielversprechend für die Schatzsuche. Bauern pflügen ihre Felder regelmäßig um, wodurch alte Fundstücke wieder an die Oberfläche gebracht werden. Besonders nach der Ernte ist ein guter Zeitpunkt, um mit dem Metalldetektor auf die Suche zu gehen.
Falls bereits ein Schatzsucher vor dir auf dem Feld war, keine Angst: Oft gelangen durch das Pflügen immer wieder neue Objekte in die Reichweite der Spule – selbst wenn man denkt, dass nichts mehr da ist. Sogar Maulwürfe haben mir schon Münzen an die Oberfläche gebracht!
Auch durch natürliche Erdbewegungen kommen immer wieder neue Objekte in die Reichweite deines Detektors. Frag jedoch vorher immer den Landbesitzer um Erlaubnis und sei ehrlich mit dem, was du gefunden hast. Die meisten Grundstücksbesitzer sind sehr freundlich und können mit den Funden meist nichts anfangen – bei Gold wird gerne geteilt.
Du kannst auch mit dem Besitzer sprechen und dir Geschichten erzählen lassen, was früher einmal an diesem Ort war. Besonders wenn das Grundstück schon seit Generationen in Familienbesitz ist, wissen viele Eigentümer erstaunlich gut Bescheid. Oft zeichnen sich dadurch auch Hinweise darauf ab, was man möglicherweise finden könnte.
In einem meiner Fälle wurde mir erzählt, dass auf einem Acker früher der Müll der Stadt abgeladen wurde. Dort habe ich viele verlorene Gegenstände gefunden – darunter Silbermünzen, Petschaften, Siegelstempel, Ringe und vieles mehr.
Das Sondeln auf dem Acker macht großen Spaß, und mit ein klein wenig Glück war noch niemand vor dir da. Dann erwarten dich spannende Funde und ein echtes Abenteuer!
Alte Bäume

Diese Bäume stehen oft schon seit Jahrhunderten und haben so einiges miterlebt. In Kriegszeiten oder anderen schweren Epochen haben Menschen ihr Hab und Gut dort vergraben, um es vor Plünderern oder Feinden zu schützen. Wer weiß, ob nicht jemand vor 150 Jahren seine Wertsachen unter einem solchen Baum versteckt hat – und sie nie wieder bergen konnte?
Besonders auffällig sind sogenannte „Solitärbäume“, also einzeln stehende, große alte Bäume – oft am Rand von Feldern, auf Hügeln oder an alten Wegen. Sie dienten früher auch als Treffpunkte, Rastplätze oder Landmarken. Es gibt viele spannende Geschichten dazu, und manchmal lassen sich diese Orte auch auf alten Karten oder durch Gespräche mit Einheimischen ausfindig machen.
Wenn du einen solchen Baum entdeckst, lohnt es sich, mit der nötigen Genehmigung und dem richtigen Fingerspitzengefühl dort zu sondeln – vielleicht findest du ein Stück Geschichte!
Handelswege vergangener Tage

Alte Handelswege sind faszinierende Orte für die Schatzsuche und besonders für die Münzsuche interessant. Wenn du herausfindest, wo solche Routen früher durch deine Stadt, deine Region oder deine Ortschaft verliefen, kannst du in der Nähe – vor allem auf angrenzenden Feldern – gezielt nach Relikten und alten Münzen suchen.
Kaufleute, Kutscher und Reisende nutzten diese Wege über Jahrhunderte hinweg. Dabei ging sicherlich so manches Gepäckstück oder ein gut gefüllter Geldbeutel verloren – und genau das macht diese Orte heute so spannend für die Münzsuche. Besonders lohnend sind alte Handelswege der Römer, denn sie hatten ein dichtes Straßennetz, das quer durch Europa führte. In meiner Stadt zum Beispiel verlaufen mehrere dieser alten Römerstraßen, auch wenn man sie heute kaum noch erkennt.
Solche historischen Routen kannst du oft entdecken, wenn du mit Grundstückseigentümern sprichst, alte Karten studierst oder dich mit der Geschichte deiner Region beschäftigst. Auch Museen sind eine hervorragende Anlaufstelle – dort findest du häufig historische Karten, Bilder und Informationen, die dir bei der Recherche helfen können.
Mühlen

Zu den besten Plätzen zum Sondeln gehören auch Mühlen, sie waren früher zentrale Punkte im Alltagsleben vieler Menschen. Bauern kamen regelmäßig vorbei, um ihr Getreide mahlen zu lassen, bezahlten den Müller – und dabei ging sicher auch mal die ein oder andere Münze verloren. Diese Orte sind daher besonders interessant für die Münzsuche.
Aber nicht nur direkt an der Mühle selbst lohnt sich die Suche: Auch in den umliegenden Bereichen, auf Wegen, Wiesen oder kleinen Plätzen, lassen sich spannende Funde machen. Manchmal wurden dort Werkzeuge, Kleidung oder persönliche Gegenstände zurückgelassen oder verloren.
Wie immer gilt: Frage den Grundstückseigentümer um Erlaubnis, bevor du dort mit deinem Metallsuchgerät unterwegs bist. Oft sind es genau diese Gespräche, die besonders hilfreich sein können – vielleicht kennt er Geschichten aus vergangenen Tagen oder weiß, wo sich alte Gebäude, Wege oder Treffpunkte befanden.
Die Münzsuche ist an solchen Orten besonders vielversprechend – aber auch andere Funde wie Knöpfe, Werkzeuge oder Alltagsgegenstände aus längst vergangenen Zeiten warten hier darauf, entdeckt zu werden.
Bachläufe und Flüsse

Flüsse und Bachläufe sind faszinierende Orte für Sondengänger – vor allem bei Niedrigwasser kannst du hier echte Schätze entdecken. Besonders an Uferstellen, an denen vor 100 oder 200 Jahren Handelsschiffe anlegten oder wo Menschen einst ihre Wäsche wuschen, Rast machten oder handelten, besteht eine gute Chance auf interessante Funde. Geldbeutel, Münzen oder persönliche Gegenstände gingen dort leicht verloren – und warten vielleicht noch heute darauf, gefunden zu werden.
Für die gezielte Münzsuche an Flussufern lohnt sich etwas Vorarbeit: Ein Besuch im örtlichen Museum kann dir helfen, alte Bilder oder Karten deines Heimatortes zu finden. Sie zeigen oft, wo frühere Anlegestellen, Brücken oder Handelspunkte lagen. Auch das Katasteramt ist eine gute Adresse – dort kannst du Einsicht in alte Flurkarten nehmen, die dir bei der Lokalisierung historisch relevanter Stellen helfen.
Achte bei der Suche in Gewässernähe stets auf die geltenden Vorschriften und Naturschutzregeln. Und wie immer gilt: Vor dem Sondeln unbedingt die Genehmigung des Grundstücks- oder Uferrechteinhabers einholen!
Alte Kirchenwege

Kirchen waren oft die Zentren des Lebens in früheren Zeiten, und die alten Wege, die zu ihnen führten, wurden über Jahrhunderte hinweg von Reisenden, Pilgern oder Dorfbewohnern genutzt. Auf diesen Wegen gingen sicherlich viele Münzen, Schmuck oder kleine Wertgegenstände verloren.
Besonders lohnend ist die Suche an Stellen, an denen sich Wegkreuzungen oder Rastplätze befanden. Diese Orte waren oft Anlaufstellen für Pilger und Reisende, die ihre Reisen unterbrachen, um auszuruhen oder ihre Wegstrecke zu planen. Es ist sehr wahrscheinlich, dass auf diesen Rastplätzen so manches Stück verlorengegangen ist.
Die Funde an alten Kirchenwegen können von Münzen aus verschiedenen Epochen bis zu Relikten aus dem Alltagsleben reichen. Der historische Hintergrund dieser Wege macht die Münzsuche besonders spannend, da du nicht nur auf materielle Schätze stößt, sondern auch auf Stücke aus der Geschichte der Region.
Parks oder Wälder

Parks und Wälder sind gute Plätze zum Sondeln, sie waren und sind auch heute noch beliebte Erholungsorte. Früher wie heute spazierten die Menschen dort, veranstalteten Picknicks oder trafen sich zu geselligen Stunden. Genau solche Aktivitäten bieten gute Chancen für interessante Funde. Besonders an alten Waldwegen oder in Parkanlagen kann es vorkommen, dass Münzen, Schmuck oder andere verlorene Gegenstände im Boden verborgen sind.
Wenn du im Wald suchst, sei dir bewusst, dass du die Natur respektierst und keine Schäden hinterlässt. Hinterlasse keine Löcher, sondern verschließe alles wieder gut, sodass der Wald weiterhin ungestört bleibt. Es ist wichtig, die Umwelt zu schützen und gleichzeitig deinen Fund zu schätzen. Achte darauf, keine Pflanzen oder Bäume zu beschädigen und vermeide es, in Naturschutzgebieten zu sondeln.
Die Suche in Wäldern und Parks ist nicht nur spannend, sondern auch eine wunderbare Möglichkeit, in der Natur zu sein, während du auf Schatzsuche gehst.
Ruinen

Ruinen sind faszinierende Orte für die Schatzsuche. Die alten Gebäudereste bergen oft wahre Schätze, die im Boden verborgen sind. Es lohnt sich besonders, in der Umgebung von Burgruinen oder alten Gutshäusern nach Relikten zu suchen. Diese Orte sind gute Plätze zum Sondeln und haben oft eine lange Geschichte und waren Zeugen zahlreicher Ereignisse, bei denen auch wertvolle Gegenstände verloren gingen.
In der Nähe von Ruinen kannst du auf Münzen, Schmuck oder sogar Waffenreste stoßen. Besonders in Bereichen, die weniger zugänglich oder weniger erforscht sind, könnte noch vieles verborgen sein. Der Boden rund um diese historischen Stätten hat oft viel zu erzählen und könnte dir Stücke aus verschiedenen Epochen liefern.
Alte Fähren und Landungsstellen

Alte Fähren und Landungsstellen an Flüssen oder Seen sind großartige Stellen für die Schatzsuche. In früheren Zeiten, beim Be- und Entladen von Schiffen oder Fähren, ging sicherlich einiges verloren – sei es durch Hektik, schlechtes Wetter oder einfach durch Unachtsamkeit. Münzen, kleine Gegenstände oder auch persönliche Habseligkeiten landeten häufig im Wasser und könnten heute darauf warten, von dir entdeckt zu werden.
Ich selbst habe bei einer Münzsuche im seichten Wasser einige Silberlinge gefunden, als ich meinen Detektor schwang. Solche Plätze zahlen sich oft aus – besonders, wenn das Wasser niedrig steht. Bei wenig Wasser hast du einen klaren Vorteil, da du mit den meisten Metalldetektoren problemlos suchen kannst, da die Spule häufig wasserfest ist und du näher an den verlorenen Gegenständen herankommst.
Ein weiterer Vorteil solcher Stellen ist, dass sie oft an historischen Verkehrsknotenpunkten liegen, an denen Menschen seit Jahrhunderten unterwegs waren. Diese historischen Orte bieten daher nicht nur gute Chancen auf Funde, sondern auch auf spannende Entdeckungen aus vergangenen Zeiten.
Wenn du an Ruinen suchst, solltest du stets die Genehmigung des Grundstückseigentümers einholen und darauf achten, keine historischen Überreste zu beschädigen. Denn nicht nur der Schatz selbst ist von Bedeutung, sondern auch der Schutz der Geschichte, die diese Orte mit sich tragen.
Markt- und Festplätze

Markt- und Festplätze waren früher oft das Herzstück des städtischen Lebens. Diese Plätze waren belebt und voller Handel, auf denen Menschen ihre Waren tauschten und Geschäfte abschlossen. Beim Kauf und Verkauf wechselten häufig Münzen den Besitzer – und so manch eine fiel dabei auf den Boden und wurde nie wieder aufgehoben.
Nach alten Marktplätzen zu suchen, kann sich deshalb wirklich lohnen. Diese Orte sind nicht nur historisch interessant, sondern bieten auch gute Chancen auf Funde. Besonders in der Nähe von ehemaligen Festplätzen oder Veranstaltungsorten, wo die Menschen in größeren Gruppen zusammenkamen, gingen sicherlich viele wertvolle Dinge verloren.
Das Besondere an solchen Plätzen ist, dass sie oft an wichtigen Verkehrsknotenpunkten oder in der Nähe von alten Stadtzentren lagen, sodass du nicht nur Münzen, sondern auch Schmuck, Werkzeuge oder Alltagsgegenstände entdecken könntest. Der historische Kontext macht die Münzsuche besonders spannend, da die Objekte, die du findest, oft aus unterschiedlichen Epochen stammen können.
Strandbäder und Parks

Strandbäder und Parks sind ebenfals gute Plätze zum Sondel, wenn du nach Schmuck und Münzen suchen möchtest. Besonders in belebten Bereichen, wo viele Menschen ihre Freizeit verbringen, gehen schnell mal Münzen oder Schmuckstücke verloren. Ich persönlich gehe gerne auf Münz- und Schmucksuche, und allein durch die Euromünzen und gefundenen Schmuckstücke hatte ich schnell das Geld für meinen Teknetics Eurotek Pro wieder drin.
In Strandbädern und Parks findest du vor allem Euromünzen, Müll und Schmuck. Besonders die Nähe zu Wasser und die hohe Zahl an Badegästen machen diese Orte so interessant. Goldringe sind zwar eher selten, aber in einigen Bade-Saisons hatte ich tatsächlich Glück und konnte einiges an Gold finden. Manchmal konnte ich sogar Verlobungsringe oder andere wertvolle Schmuckstücke bergen.
Die Funde variieren je nach Saison und Besucherzahl, aber mit etwas Geduld und der richtigen Technik kannst du immer wieder neue Schätze entdecken. Diese Orte sind einer der besten Plätze zum Sondeln, sie sind nicht nur ein Spaß für die Münzsuche, sondern auch für Schmuckfans ein wahres Eldorado.
Unterwassersuche

Falls du einen Unterwasser-Metalldetektor besitzt, kannst du nicht nur an Land, sondern auch im und unter Wasser auf Schatzsuche gehen. Viele Geräte verfügen über eine wasserdichte Suchspule, die dir das Sondeln in flachen Gewässern ermöglicht. Achte jedoch darauf, dass die Elektronik deines Geräts nicht mit Wasser in Kontakt kommt – die meisten Detektoren sind nur die Spulen selbst wasserfest.
Besonders in sandigen Gewässern, wie am Meer oder an Sandstränden, lohnt sich die Unterwassersuche. Hier kann die Strömung Dinge schnell verlagern, und verloren gegangene Schmuckstücke, wie Ringe oder Halsketten, landen häufig im Sand. Münzen sind seltener, aber nicht ausgeschlossen.
Für die Schatzsuche im Wasser benötigst du oft eine spezielle Schaufel mit Siebfunktion, die es dir ermöglicht, den Sand effizient zu durchsieben und die Funde zu lokalisieren. Mit einer guten Ausrüstung und etwas Geduld kannst du so wertvolle Gegenstände entdecken, die andere möglicherweise übersehen haben.
Festivalgelände

Festivalgelände sind oft wahre Schatzinseln für Sondengänger – wenn du die Erlaubnis bekommst, dort zu suchen. Auf Festivals, bei denen Tausende von Menschen zusammenkommen, geht schnell mal etwas verloren: Kleingeld, Schmuck und andere wertvolle Kleinigkeiten landen immer wieder auf dem Boden und werden häufig übersehen.
Die Fundwahrscheinlichkeit auf Festivalgeländen ist deshalb sehr hoch! Besonders in den Bereichen, wo Menschen feiern, tanzen oder ihre Stände besuchen, ist die Chance groß, auf verlorene Münzen oder Schmuckstücke zu stoßen.
Allerdings gibt es auch Herausforderungen: Nach dem Event liegt oft viel Müll herum, der die Suche erschwert und deine Metallsonde weniger effektiv macht. Daher ist es meist besser, etwas zu warten, bis das Gelände wieder gesäubert wurde. Dann kannst du mit deinem Metalldetektor viel effizienter arbeiten und gezielt nach den verlorenen Schätzen suchen.
Berge, Höhlen und Skigebiete

Berge, Höhlen und Skigebiete sind nicht nur beliebte Erholungsorte, sondern auch gute Plätze zum Sondeln. In alten Skigebieten oder auf Bergpässen, wo früher wie heute viele Menschen unterwegs sind, kann es zahlreiche verlorene Gegenstände geben. Beim Skifahren, Wandern oder Rasten gehen schnell mal Münzen, Schmuck oder andere kleine Wertsachen verloren.
Auch Höhlen bieten faszinierende Möglichkeiten. Schon vor Jahrhunderten nutzten Menschen Höhlen als Verstecke oder Lagerstätten – sei es in Kriegszeiten, bei Schmugglern oder als geheime Treffpunkte. Hier könnten noch heute versteckte Relikte oder vergrabene Münzen im Boden schlummern.
Die Suche in solchen Gegenden lohnt sich besonders an Rastplätzen, alten Hütten, Skihütten oder in der Nähe von bekannten Höhlenzugängen. Besonders in schneereichen Jahren bleiben Gegenstände im Eis oder Schnee oft gut erhalten.
Allerdings ist das Sondeln in diesen Regionen oft anspruchsvoller. Wetter, Höhenlage und unwegsames Gelände können die Suche erschweren. Achte immer darauf, nur mit Genehmigung zu sondeln und keine Schäden an der Natur oder an empfindlichen Höhlenstrukturen zu hinterlassen.
Google Maps und alte Karten

Mit modernen Hilfsmitteln wie Google Maps und alten Karten kannst du gezielt nach potenziellen besten Sondelplätzen suchen. Google Maps bietet dir eine gute Möglichkeit, große, freie Flächen zu identifizieren, die früher vielleicht als Weideland, alte Wege oder Treffpunkte genutzt wurden. Diese kannst du dann mit historischen Karten abgleichen, um herauszufinden, wo früher viel los war.
Ein besonders spannendes Tool sind Satellitenbilder, die dir helfen können, alte Strukturen oder Verwerfungen im Boden zu erkennen. Wenn du geübt bist, kannst du manchmal Hinweise auf vergessene Straßen, Gräben, alte Gebäude oder sogar verloren gegangene Wege finden – Orte, die heute nicht mehr sofort sichtbar sind, aber aus der Luft erkennbar werden. Diese kannst du dann vor Ort mit deiner Sonde weiter untersuchen.
Das Abgleichen alter Karten mit aktuellen Luftbildern ist eine hervorragende Methode, um gezielt historische Fundstellen zu finden. Achte aber darauf, immer die Erlaubnis des Grundstückseigentümers einzuholen und respektiere Naturschutzgebiete oder private Flächen.
Fazit – Gute Plätze zum Sondeln
Wer mit dem Metalldetektor loszieht, weiß, der richtige Ort macht den Unterschied: Der Erfolg beim Sondeln hängt stark vom richtigen Ort ab. Wie mein Überblick zeigt, gibt es zahlreiche spannende und geschichtsträchtige Plätze, an denen sich die Suche wirklich lohnen kann. Ob auf einem alten Acker, unter jahrhundertealten Bäumen, entlang vergessener Handelswege oder bei ehemaligen Mühlen – überall dort, wo Menschen früher gelebt, gearbeitet oder gereist sind, kann heute noch etwas im Boden verborgen liegen.
Besonders reizvoll sind auch Plätze wie Ruinen, Kirchenwege, Marktplätze oder Landungsstellen, an denen über lange Zeit hinweg viel Bewegung herrschte. Aber auch die moderne Schatzsuche kommt nicht zu kurz: Auf Festivalgeländen, in Strandbädern, Parks oder sogar Skigebieten sind gute Plätze zum Sondeln Perfekt für die Schmuck und Münzsuche den hier findest du verlorene Münzen, Schmuck oder kleine Fundstücke des Alltags. Selbst unter Wasser oder mithilfe von Google Maps und alten Karten lassen sich neue, vielversprechende Orte aufspüren.
Wichtig ist dabei immer: Informiere dich gut über die Geschichte des Ortes, hole dir die nötigen Genehmigungen ein und gehe respektvoll mit Natur und Umgebung um. Denn das Sondeln ist nicht nur ein spannendes Hobby, sondern auch eine Form moderner Geschichtsforschung – und wer aufmerksam sucht, kann dabei kleine, aber bedeutende Stücke der Vergangenheit ans Licht bringen.
Mit dem richtigen Gespür, Geduld und Neugier wird aus jedem Ort ein mögliches Abenteuer.
Ich wünsche Dir „Gut Fund“ und viel Spaß bei Deinen Abenteuern 🙂